Vorsicht Zecken!

 

  

 

Gefahr durch Zecken nimmt zu!

Erkrankungen durch Zeckenstiche zählen zu den häufigs­ten Infektionen – und werden dennoch oft nicht erkannt!

Ein kleiner dunkler Knubbel in der Kniekehle, im Nacken oder in der Achselhöhle. Bei näherem Hinsehen stellt sich heraus: Eine Zecke hat gestochen und saugt sich mit Blut voll. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann gefährlich werden.

Viele Zecken haben es in sich – gefährliche Viren und Bakterien. Aus der Speicheldrüse und aus dem Darm dieser Spinnentiere können diese Erreger bei einem Stich in die Wunde gelangen und zu einer tückischen Infektion führen.

 

Was tun bei Zeckenstich?

Wenn Sie eine Zecke an sich bemerken, sollten Sie diese entfernen bzw. entfernen lassen. Als nächstes sollten Sie sich Ge­wissheit verschaffen, ob es durch den Zeckenbiss zu einer Infektion gekommen ist. Genauen Aufschluss gibt ein Antikörper­test: Der Nachweis von Antikörpern im Blut zeigt, dass das Im­munsystem sich mit FSME-Viren oder Borrelien auseinandersetzt. Da das Immunsystem durch die Infektion oftmals geschwächt ist und somit eine Antikörperbildung verzögert sein kann, empfiehlt sich eine Blutentnahme nach drei bis vier Wochen. Für eine The­rapie nach einem Zeckenstich gilt aber: Je früher, desto besser.
Neu ist ein Nachweisverfahren, das Krankheitserreger schon in der (toten oder auch noch lebendigen) Zecke aufspürt. Werden in der Zecke keine Erreger nachgewiesen, ist eine Infektion sehr unwahrscheinlich. Werden diese aber nachgewiesen, steigt das Infektionsrisiko deutlich. Die dann notwendigen Maßnahmen sollten mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

 

Ausführliche Informationen erhalten Sie hier.

Der Flyer und Textinhalte sind ein Service von Bioscientia, Institut für medizinische Diagnostik.

 

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

 

IMPRESSUM |